
Balance
Aktiv sein wird gefeiert, Rückzug wird selten verstanden. Warum beide Pole gleichberechtigt sind – und wie sich Balance anfühlt.
Eigentlich ist es jedem klar: Wir können nicht nur geben und stark sein. Rückzug, Innehalten, Wundenlecken und Auftanken sind die logische Konsequenz – und gehören genauso dazu. Trotzdem fällt es uns schwer.
Aktiv-Sein als Statussymbol
Es wird sozial viel eher akzeptiert, den aktiven Teil zu befeuern. Es ist Statussymbol. Ich nehme mich nicht aus – ich will Dinge machen, verändern, bewegen, darüber sprechen. Und gleichzeitig ist es schwierig, die Balance zu behalten, die Kräfte einzuteilen, sodass weitere Projekte folgen können und die Motivation nicht verloren geht.
Auch Tiefphasen gehören dazu
Es gibt Phasen, in denen nicht viel zusammenläuft und die Energie weit unten ist. Auch diese Phasen gehören dazu. Sie lassen die aktiven Phasen wieder umso energetischer werden. Die Balance entsteht nicht zwischen Aktiv-Sein und Pause, sondern in der Erlaubnis, beides zuzulassen.
Auch die Tiefphasen gehören dazu – sie machen die aktiven erst wirklich energiegeladen.
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